ZWISCHEN FEDERSTIEL UND KI – ERFUNDENE MASCHINEN
Schule
Klasse
Schuljahr
Projektleitung
Bei dem Projekt beschäftigten sich die Schüler:innen mit den Themen: Planen, Entwerfen und Umsetzen. Ziel war es, historische Arbeitsweisen mit modernen Technologien zu verbinden und sowohl technische als auch künstlerische Kompetenzen zu fördern.
Ausgangspunkt bildete die Epoche der Renaissance, insbesondere Leonardo da Vinci. Anhand von Skizzen und begleitender Literatur beschäftigten sich die Jugendlichen mit seiner Art des Denkens und Zeichnens. Sie erkannten, dass seine Skizzen keine fertigen Baupläne sondern gedankliche Experimente darstellen, in denen Beobachtung, Fantasie und Technik ineinandergreifen.
Im Anschluss entwarfen die Schüler:innen Maschinen mit einem konkreten Nutzen für das Jahr 2026. Der Arbeitsauftrag: „Zeichne eine Maschine, die dir in diesem Jahr helfen soll.“ Die Schüler:innen lernten im Fach TD die technische Zeichnung kennen und erstellten maßstabsgetreue Baupläne für ein Katapult. Diese Pläne dienten als Grundlage für die Umsetzung. Teile der handwerklichen Arbeit wurden im Team durchgeführt.
Im Kunstunterricht entstanden parallel Darstellungen der Maschinen-Ideen nach dem Vorbild da Vincis. Abschließend wurden die analogen Entwürfe digital weitergeführt. Dabei wurde deutlich, dass KI präzise Prompts, Geduld und Reflexion erfordert und kein automatisches Erfolgswerkzeug ist. Insgesamt zeigt das Projekt, wie sich historische Denkweisen, handwerkliches Arbeiten, künstlerischer Ausdruck und moderne Technologien sinnvoll miteinander verbinden lassen.