Fadi-o-Mat; ein analoger und digitaler Stereotypen-Wurlitzer
Schule
Klasse
Schuljahr
Projektleitung
Partnerkünstler
Im Zentrum des Projekts stehen von neun Schüler:innen entwickelte Videosequenzen, die sich kreativ, kritisch und zugleich humorvoll mit stereotypen Rollenbildern im schulischen Kontext auseinandersetzen. Ausgangspunkt war die Idee, typische Figuren aus dem Schulalltag nicht nur sichtbar zu machen, sondern ihre Begegnungen gezielt zu inszenieren und dabei auch zu parodieren. Dafür entwickelten die Schüler:innen insgesamt sechs stereotype Charaktere, darunter etwa die „Beautyqueen“ oder den „Sportler“. Aus ausgewählten Kombinationen dieser Figuren entstanden neun unterschiedliche Begegnungsszenarien, die filmisch umgesetzt wurden. In diesen Videos wird gezeigt, was passiert, wenn verschiedene Stereotype im „Ökosystem Schule“ aufeinandertreffen. Um die Videos erlebbar zu machen, wurde der sogenannte „Fadi-O-Mat“ im Werkunterricht entwickelt – eine interaktive Maschine nach dem Prinzip eines Wurlitzers. Nutzer wählen per Knopfdruck zwei Figuren aus und erhalten unmittelbar die passende Videosequenz. Ergänzend zur analogen Version, die von den Jugendlichen selbst gebaut wurde und ein haptisches Erlebnis ermöglicht, entstand im Fach Robotik auch eine digitale, browserbasierte Umsetzung. Diese macht die Videos unabhängig vom physischen Gerät zugänglich und erweitert die Reichweite des Projekts.