Zwischen Zufall und Spur - Naturbelichtungen und Cyanotypie
- Kunstsparte(n):
- Fotografie, Bildende Kunst
- Arbeitssprache(n):
- Deutsch, Englisch
- Themen:
- Ohne Themenzuordnung
- Altersstufen:
- 6-10 Jahre, 10-14 Jahre, ab 14 Jahre
Beschreibung
Was ist, wenn Sonnenlicht zeichnet? Wenn ein Blatt eine Spur, ein Schatten oder eine Erinnerung ist?
Dieser Workshop lädt Kinder und Jugendliche ein, Fotografie ohne Kamera zu erfahren. Bei der Cyanotypie oder auch Anthotypie (aus Pflanzenfarben) – die ältesten fotografischen Verfahren – wird gesammelt, beobachtet, gezeichnet und experimentiert.
Pflanzen, Steine, Stoffe, Fundstücke oder selbst gezeichnete Formen werden zu Ausgangspunkten für Fragen: Was passiert, wenn Licht auf etwas trifft? Welche Spuren hinterlässt die Natur? Wie verändert sich ein Bild, wenn ich etwas verschiebe, überlagere oder dem Zufall Raum gebe? Die Cyanotypie wird dabei zum Werkzeug für freies Forschen. Die Schüler:innen lernen spielerisch die Ursprünge fotografischer Bilder kennen, erleben naturwissenschaftliche Phänomene unmittelbar und entwickeln gleichzeitig ihre eigene künstlerische Sprache.
Für jüngere Kinder stehen Sammeln und Experimentieren im Mittelpunkt. Sie entdecken Formen, Schatten, Strukturen und lassen sich von Natur und Zufall zu eigenen Bildideen inspirieren.
Jugendliche ab 14 Jahren erforschen die Cyanotypie als offenes künstlerisches Medium. Die entstandenen Bildflächen dienen dabei als Ausgangspunkt für weitere Experimente und können durch Ausschneiden, Überlagern, Kombinieren oder Collagieren zu neuen Bildwelten weiterentwickelt werden.
Nach Möglichkeit kann der Workshop auch direkt draußen im Garten/Wald stattfinden.
Es handelt sich um ein mobiles Angebot für max. 20 TN.
Kontakt
3382 Mauer bei Melk
Niederösterreich
zuletzt aktualisiert am 17.06.2026 11:52:03