Der Kleine Prinz
SCHULE: Bundesinstitut für Gehörlosenbildung
1130 Wien, Maygasse 25
KULTUREINRICHTUNG: Ensemble21
1100 Wien, Hackergasse 3/10/14
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 11–16 Jahre
Anzahl: 10
PROJEKTBESCHREIBUNG:
Der Kleine Prinz nach Saint-Exupéry, in Österr. Gebärdensprache mit Schüler/innen des Bundesinstitut für Gehörlosenbildung, sowie den professionellen Künstler/innen Markus Pol, Rita Luksch, Georg O. Luksch, Amélie Persché. Als Parabel für Sinn und Erfüllung erzählt dieses Stück mit dem Flieger, dem kleinen Prinzen, der Rose, dem König, dem Eitlen, dem Fuchs und der Schlange das Geheimnis von Freundschaft und Liebe. "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut." Mit ihren zeitlos gültigen, philosophischen Botschaften wurde diese Erzählung bereits in über 505 Sprachen und Dialekte übersetzt. Nun wurde der Text von Autorin und Regisseurin Rita Luksch, die sich schon seit 20 Jahren künstlerisch mit Gebärdensprache beschäftigt, aus dem Original neu übersetzt und gemeinsam mit Markus Pol, dessen Muttersprache als Kind gehörloser Eltern (CoDA) die Österreichische Gebärdensprache ist, die Fassung in Österreichischer Gebärdensprache erstellt und uraufgeführt.
Die gehörlosen Schüler/innen des BIG konnten in Workshops ihre Ideen zu den Themen des Stücks einbringen. Während der Proben wurde die szenische Umsetzung gemeinsam erarbeitet und mit den Lehrkräften die entsprechenden Gebärden eingeübt. Bei der Vorstellung im Theater Spielraum am 5.6.25 wurden die Schüler/innen durch die, auch für Gehörlose "fühlbare" Musik von Georg Luksch, die Performance von Rita Luksch und Markus Pol unterstützt. Das gehörlose und das hörende Publikum war sehr begeistert!
– Rita Luksch