Ich schaue aus dem Fenster
SCHULE: GTMS – Bildungscampus Deutschordenstraße
1040 Wien, Deutschordenstraße 4
KULTUREINRICHTUNG: Gespenst – Verein für visuelle Künste
1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 11/8
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 10–11 Jahre
Anzahl: 43
PROJEKTBESCHREIBUNG:
Wie verändert sich der Blick auf die Fotografie, wenn sie nicht nur einen kurzen Moment festhält, sondern einen ganzen Zeitabschnitt? "ich schaue aus dem Fenster" nahm sich zur Aufgabe den Schüler/innen das Medium Fotografie näherzubringen. Gemeinsam besprachen wir den jeweiligen und alltäglichen Umgang der Schüler/innen mit der Fotografie und zogen Rückschlüsse auf die historischen Anfänge der Fotografie. Ausgehend von der ersten Fotografie "Blick aus dem Arbeitszimmer" untersuchten wir Begriffe wie "Lichtempfindlichkeit" und "Belichtungszeit". Mittels einer Digitalkamera machten wir im Rahmen eines Bewegungsspiels einzelne Belichtungsvarianten, wir nannten diese "Geisterbilder". Dadurch entwickelten die Schüler/innen ein Verständnis für die Auswirkung von Zeit und Licht auf die Fotografie. In einem nächsten Schritt begannen wir mit dem Basteln eigener Kameras, sogenannte Solargrafien. Jedes Kind nahm die selbstgebaute Kamera mit nach Hause und montierte diese Zuhause, wo sie anschließend für einen Monat belichtet wurde.
Nach diesem Monat betrachteten wir gemeinsam die Resultate. Fragen die sich den Schüler/innen aufdrängten, beantworteten wir gemeinsam, indem wir das bereits erlernte theoretische Wissen auf diese praktische Übung übertrugen. Innerhalb des Workshops wurde durch spielerische Methoden ein Verständnis für das omnipräsenten Medium geschaffen und in einem diskursiven Rahmen besprochen.
– Mira Klug