Intelligent-vernetzt, menschlich-getrennt
Schule
Klasse
Schuljahr
Projektleitung
Der eingereichte Kurzfilm der Schülerinnen thematisiert die zentrale Frage unserer Zeit: Wie verbunden sind wir wirklich – und wie sehr vereinsamen wir dabei? Ausgangspunkt ist ein roter Faden, der die Jugendlichen über ihre Handys miteinander verbindet. Er steht für die scheinbare Nähe in sozialen Medien, für ständige Erreichbarkeit, für Likes, Chats und digitale Aufmerksamkeit. Doch im Verlauf des Films wird sichtbar, dass diese Verbindung brüchig ist: Trotz des roten Fadens bleiben die Schülerinnen allein, gefangen in ihren Displays, isoliert in einer Welt, die eigentlich vernetzt sein sollte.
Die Erkenntnis folgt als Wendepunkt: Digitale Verbundenheit ersetzt keine echte Begegnung. Die Handys werden bewusst weggeworfen – ein symbolischer Akt des Loslassens. Am Ende wenden sich die Jugendlichen einander zu, sehen sich an, sprechen miteinander, lachen, hören zu. Aus digitaler Verbindung wird menschliche Nähe. Aus Vereinzelung entsteht Gemeinschaft. Genau darin liegt der Kern des Wettbewerbsthemas create–connect–care: kreativ gestalten, echte Verbindung schaffen und füreinander sorgen.
Schülerinnen: Jana Archan, Anna Deimel, Elena Hofer, Katharina Pieber, Lea Wiesenhofer