Früher, heute – morgen? und: Wohin soll das noch führen?
Schule
Klasse
Schuljahr
Projektleitung
Die zwei AHS-Gruppen der 4a und der 4b gestalteten jeweils einen Film in den Fächern D und DGB:
4a AHS DGB und D:
Im Projekt "Früher, heute - morgen?" bildeten die Schülerinnen und Schüler drei Kleingruppen, stehend für drei Zeitstufen im Zusammenhang mit KI in der Schule. In jeder Kleingruppe dachten sich die Schüler:innen Szenen zur jeweiligen Zeitstufe aus: Wie wurde, bzw. wie ist bzw. wie wird KI in der Schule verwendet und welche Auswirkungen hat das auf unser gemeinsames Sein bzw. Miteinander bzw. Lernen?
Die Gruppe "gestern" wollte den klaren Unterschied eines typischen Tagesablaufs von Jugendlichen früher aufzeigen: ohne KI stattdessen mehr Kooperation. Die Gruppe "heute" zeigte den Status Quo, sprich, den schulischen heutigen Ablauf mit der erlaubten bzw. limitierten Verwendung von KI: Hier gibt es einige Stolpersteine, in die man fallen könnte, von Betrug bis Faulheit. Die Gruppe "morgen" zeichnet ein düsteres Bild: ohne Spaß, ohne Kommunikation, ohne emotionale Wärme - KI dominiert.
4b AHS DGB und D:
Im Projekt "Wohin soll das noch führen" begannen die Schülerinnen und Schüler zuerst mit der Findung der eigenen Meinung zum Thema "KI und Schule". Schnell ergaben sich viele Ideen dahingehend, dass sie zur aktuellen, rasanten Entwicklung der KI skeptisch sind. Dies wollten sie durch verschiedenen Szenen und einen Film zum Ausdruck bringen. Inhaltliche Schwerpunkte sollten dabei ihr Skepsis gegenüber folgenden Themen sein:
Unsicherheit am Arbeitsplatz/ schlechtere Berufschancen durch KI, fehlendes bzw. schwächendes Selbstvertrauen auch z.B. im Kontext Lernen/Wissen, fehlende bzw. immer schwächer ausgeprägte soziale Kompetenzen wie etwa in der Kommunikation, sowie der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Einen großen Schwerpunkt des Werkes bildet auch die mit der KI zusammenhängende Ausartung von Betrug bzw. der Darstellung von geistigem Eigentum, das in Wahrheit jedoch gar keines ist: Ein Poetry Slam und eine Gewinnerin, die eigentlich keine ist. Den Schüler:innen war es aber auch wichtig, einen positiven Ausblick zu geben: Das zeigten sie u.a. durch die Partizipation eines Schülers, der aufdeckt, dass es sich bei der Gewinnerin nicht um ihr persönliches, geistiges Eigentum handle sowie das geführte Elterngespräch mit den Warnungen bzw. Empfehlungen zum richtigen Umgang mit KI, aber auch mit dem Schüler, der schließlich entscheidet, es wieder selber zu probieren. Untermauert entsprechend der Aufgabenstellung "Pixel, Pinsel und Poesie" betteten sie dazu Worte von Julia Engelmann ein.