Die STADT – zwischen Pinsel und Pixel und KI
Schule
Klasse
Schuljahr
Projektleitung
Ausgangspunkt des Projekts war eine analoge Stadtansicht, die von den Schüler:innen der 2a selbst gestaltet wurde. Jedes Kind malte ein eigenes Bild, das anschließend mit den Arbeiten der anderen zusammengesetzt wurde. So entstand eine lange, frontale Stadtansicht, verbunden mit einem roten Weg, die nicht nur eine gemeinsame Fantasiestadt zeigt, sondern auch die Klassengemeinschaft symbolisiert.
Im nächsten Schritt lernten die Schülerinnen und Schüler das Fotobearbeitungsprogramm GIMP kennen. Sie fotografierten sich selbst, übten das Ausschneiden von Personen und fügten ihre eigenen Bilder in die gestaltete Stadt ein. Dadurch wurde die analoge Arbeit digital erweitert.
Anschließend lernten die Jugendlichen verschiedene KI-Apps kennen, mit denen Bilder generiert und verändert werden können. Dabei wurde auch besprochen, warum es wichtig ist, reale Augen und Gesichter im digitalen Raum zu schützen. Die gemalten Stadtbilder wurden in eine KI eingespeist, mit der Aufforderung, daraus eine gruselige Stadt zu erzeugen.
Die Schülerinnen und Schüler verglichen daraufhin das Originalbild mit dem KI-erzeugten Bild. Sie beschrieben und analysierten beide Versionen und gingen der Frage nach, was die KI als „gruselig“ versteht. Besonders wichtig war dabei die Frage, warum und wie solche Veränderungen entstehen. Auch der hohe Ressourcenverbrauch von KI-Anfragen, etwa durch Strom und Wasser, wurde thematisiert.
Zum Abschluss wurden beide Städte in einem Video zusammengeführt. Gemeinsam entwickelte die Klasse eine Storyline: Aus der fröhlichen Stadt wird eine gruselige, weil Aliens die Energie und die Sonne stehlen. Passend dazu sammelten die Schüler:innen mit ihren Handys Geräusche für beide Städte. In der gemeinsamen Reflexion wurde besprochen, warum uns bestimmte Geräusche als gruselig, andere als fröhlich erscheinen.