Codes & Consciousness: Perfekte Codes, fragile Seelen
Schule
Klasse
Schuljahr
Projektleitung
Das Projekt untersuchte die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf künstlerisches Schaffen und menschliches Erleben – als offenes Spannungsfeld aus Fragen, Erfahrungen und Gestaltung. Ausgangspunkt waren provokative Leitfragen:
Ist KI das Ende der Kunst – oder ihr nächster Schritt? Wer trägt Verantwortung für das, was KI erzeugt? Was ist Wahrheit, was Meinung – und was bloß statistische Wahrscheinlichkeit? Wer urteilt über Qualität, Originalität und Bedeutung? Und wie verändert sich unser Lernen, wenn Denken zunehmend ausgelagert wird?
Im Zentrum stand die Verschränkung von analoger und digitaler Welt: Die Schüler:innen entwickelten zunächst reale, haptische Skulpturen – als Ausdruck eigener Ideen und Erfahrungen. Diese wurden anschließend digital transformiert und mithilfe von KI weiterentwickelt oder neu interpretiert. So entstand ein Dialog zwischen physischer Präsenz und virtueller Imagination.
Drei Leitbegriffe strukturierten das Projekt:
CONNECT – die bewusste Verbindung von realer und virtueller Welt, von menschlicher Erfahrung und algorithmischer Bildproduktion.
CREATE – das gemeinsame Erschaffen und Verstehen durch eigenes künstlerisches Tun.
CARE – Verantwortung, Reflexion und der Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI.
KI gilt hier weder als Bedrohung noch als bloßes Werkzeug, sondern als Anlass, zentrale Fragen unserer Zeit künstlerisch zu erforschen – und die eigene Position zwischen Technik, Kreativität und Gesellschaft zu entwickeln.