KI-Stories und andere Slam-Experimente
SCHULE: BHAK/BHAS Laa an der Thaya
2136 Laa an der Thaya, Anton-Bruckner-Straße 39
KULTUREINRICHTUNG: Institut für narrative Kunst (INK) Niederösterreich
2154 Gaubitsch, Kleinbaumgarten 31
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 16–17 Jahre
Anzahl: 37
PROJEKTBESCHREIBUNG:
Im ersten Teil des Workshops setzten sich die Schüler/innen inhaltlich mit der Thematik der Orte auseinander. Sie beschäftigten sich umfangreich mit der Kunst des Slams. Dafür nutzten die Schüler/innen auch die KI. Die Schüler/innen erprobten den Umgang mit ChatGPT und KI-Feedback-Tools wie Fiete, und sie reflektierten diese im Rahmen des Projekts: Auffallend war, dass die KI generierten Textvorschläge von "Blut und Boden / Heimat" trieften, sie von Pathos dominiert wurden und ohne Bearbeitungen einander zum Verwechseln ähnlich waren wiewohl Keywords variierten. Das Fazit der Schüler/innen lautete daher auch, dass solche "Hilfen" kaum zu nutzen sind. Ähnliches galt außerdem für das Feedback-Tool Fiete. Selbst bei Eingabe exakter Keywords für die gewünschten Kriterien ließ das automatisierte Echo zu wünschen übrig. Im Vergleich zum Feedback der Klassenkolleg/innen oder der Workshopleiterin lieferte es kaum weiterführende Hinweise.
Im zweiten Teil des Workshops erprobten die Schüler/innen die Kunst des Auftritts, lernten agieren und präsentieren vor der Kamera und konnten in mehreren Durchläufen inklusive zwischenzeitlichem Feedback ihre Angst vor dem Auftritt bewältigen, ihre Körpersprache, ihre Sprechtechnik perfektionieren.
– Marlen Schachinger-Pusiol