TATTO(O)GETHER
SCHULE: Don Bosco-Gymnasium der Salesianer Don Boscos
2442 Ebreichsdorf-Unterwaltersdorf, Don Bosco-Straße 20
KULTUREINRICHTUNG: Kunsthalle Exnergasse – WUK Werkstätten und Kulturhaus
1090 Wien, Währingerstraße 59
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 12–12 Jahre
Anzahl: 46
PROJEKTBESCHREIBUNG:
Wie können wir uns selbst und einander begleiten, füreinander sorgen und einander Raum geben? Innerhalb der von Flóra Gadó und Judit Szalipszki kuratierten Ausstellung "Holding Space" in der Kunsthalle Exnergasse widmeten wir uns an zwei Workshoptagen mit künstlerischen Methoden Fragen zu Fürsorge, gewaltfreien Aktionen, kollektivem Handeln und Sein.
Bestandteil der Workshops waren gemeinschaftliche künstlerische Übungen mit 46 Schüler/innen des Don Bosco Gymnasiums (Unterwaltersdorf, NÖ). Die Jugendlichen kartierten in kleinen Gruppen ihre persönlichen und politischen Anliegen in Form einer Inner Map*. Die dabei aufkommenden Themen wurden gemeinsam diskutiert und zu ausgewählten Themen Symbole für den gewaltfreien Protest entwickelt. Im Anschluss gestalteten die Jugendlichen in kleinen Teams ihr eigenes, temporäres Undercover Protest-Tattoo, das nicht auf den ersten Blick lesbar ist, sondern sich nur gemeinsam entschlüsseln lässt, wenn die tätowierten Hautstellen aneinander gehalten werden.
* Übung aus Group-Think: Inspiriert ist der Workshop von dem Vermittlungsprojekt Group-Think der dänischen Künstlerin Stine Marie Jacobsen, welches das Bildungsprogramm an Schulen durch die Einführung von Trainingsmethoden für gewaltfreien Bürgerprotest und kollektive Intelligenz erweitern möchte. Es zielt darauf ab, junge Menschen darauf vorzubereiten, durch kollektives Handeln für sich und andere zu sorgen.
– Lena Lieselotte Schuster