Lass uns sprechen!
SCHULE: BG/BRG Sillgasse, Innsbruck
6020 Innsbruck, Sillgasse 10
KULTUREINRICHTUNG: Stiftung FREIZEIT
6344 Walchsee, Hausbergstraße 38
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 13–14 Jahre
Anzahl: 28
PROJEKTBESCHREIBUNG:
In dem Projekt "Lass uns sprechen!" entwickelten die Schüler/innen eine experimentelle, spielerische Installation für den Innsbrucker Stadtraum, die dazu einlädt, in den Dialog mit anderen zu treten und über unser dialogisches Verhalten zu reflektieren.
Wie kann ein Dialog so gestaltet werden, dass er verbindet statt auszugrenzen?
Als Einstieg sammelten und stempelten die Schüler/innen Gesprächsthemen auf Karten. Das Stempeln gab den Themen eine prozesshafte Bedeutung. Auf welche Regeln der Kommunikation können wir uns einigen? Welchen Unterschied macht es für uns, wenn die Rolle des Sprechers und die Rolle des Zuhörers zeitlich bemessen ist? Trauen wir uns mehr zu sagen, wenn wir unsere Gesprächspartner/innen nicht sehen können?
Die Schüler/innen testeten unterschiedliche Formate, die mit Passant/innen ausprobiert werden sollten und entwickelten ein interaktives Objekt als analoge thematische Sprachboxen, die von den Passant/innen als Taggs schriftlich ergänzt werden konnten. In einer öffentlichen Intervention in der Fußgängerzone von Innsbruck luden die Schüler/innen die Passant/innen zu dem spielerischen Experiment ein. Weitere Themen und Meinungen wurden in den Dialogen gesammelt und vervielfältigten den Inhalt der Installation. Die Schüler/innen förderten durch ihre Interaktion einen öffentlichen Austausch verschiedener Meinungen.
Der Dialog ist notwendig, um Konsens zu finden und pluralistische Gesellschaften zu fördern. Davon lebt Demokratie.
– Markus Blösl