Das grüne Labor
SCHULE: MS Kematen in Tirol
6175 Kematen in Tirol, Burghofweg 2
KULTUREINRICHTUNG: Stiftung FREIZEIT
6344 Walchsee, Hausbergstraße 38
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 13–14 Jahre
Anzahl: 22
PROJEKTBESCHREIBUNG:
Wie verändert sich unsere Natur und was kann jeder und jede Einzelne für die Umwelt tun? Wie kann Kunst dazu beitragen, den eigenen Lebensraum nachhaltig neu zu denken und zu teilen?
Im Fokus des Projektes "Das grüne Labor" stand das wechselhafte Verhältnis von Mensch und Natur in den Wissenschaften, in der Kunst und Literatur bis hin zur aktuellen politischen Debatte um den Klimawandel. Dabei galt es für die Schüler/innen die Neuerfindung der Natur zu entwickeln und als öffentliche, künstlerische Laborformate mit anderen zu teilen. Wo finden wir Natur, wo verfehlen wir sie? Wie können wir uns mit ihr verstehen?
Die Schüler/innen leuchteten den theoretischen Hintergrund der Themenfelder aus und kreisten Ankerpunkte ein. Daraus entwickelten und testeten sie unterschiedliche niederschwellige Angebote wie "Natur experimentieren", "Natur bauen" oder "Natur sammeln" als künstlerische Outreach-Formate.
Von einer landwirtschaftlichen Umgebung geprägt wählten die Schüler/innen das "Insektensterben" als Schwerpunktthema und gestalteten das "Grüne Labor" als performative Intervention im öffentlichen Raum. Außerhalb der Schulräume luden die Schüler/innen Passant/innen, Anwohner/innen und Neugierige mit künstlerischen Methoden zu Diskursen zum Thema "Mensch und Natur" ein. Welcher Austausch ist entstanden? Die Schüler/innen werteten die Ergebnisse der Interaktionen aus und beschrieben ihre Erfahrungen, die sie durch den öffentlichen Austausch erlebt haben.
– Markus Blösl