Selbstermächtigung: Demokratie und Feminismus
SCHULE: BG/BRG Reithmannstraße, Innsbruck
6020 Innsbruck, Reithmannstraße 1+3
KULTUREINRICHTUNG: Kulturlabor Stromboli
6060 Hall in Tirol, Krippgasse 11
SCHÜLER/INNEN:
Alter: 14–18 Jahre
Anzahl: 60
PROJEKTBESCHREIBUNG:
Das Projekt bestand aus zwei Abschnitten, die sich an unterschiedliche Altersgruppen richteten. Im ersten Teil arbeiteten 14- bis 15-jährige Schüler/innen mit Künstler/innen zusammen, um Einblicke in die Arbeit von Influencer/innen zu erhalten. Themen wie Hatespeech, Selbsttreue und Wertevermittlung standen im Fokus. Die Jugendlichen entwickelten anschließend Poetry-Slam-Beiträge, die sie als Social-Media-Posts umsetzten. Im zweiten Teil nahmen 17/18-jährige Schüler/innen an einer Aufführung des autobiografischen Stücks "Fotzenschleimpower gegen Raubtierkapitalismus" teil. Danach diskutierten sie mit der Künstlerin und verfassten Texte zum Thema Selbstermächtigung.
Eine Schülerin schrieb dazu: "[…] Was bedeutet es aber wirklich, die eigene Macht zu entfalten? Ist es ein Zustand, den man erreicht, oder wird man zu diesem Zustand gedrängt? Selbstermächtigung beginnt in der Erkenntnis des eigenen Wertes und unabhängig von den Bewertungen der Außenwelt. Es ist der Mut, die eigene Wahrheit zu akzeptieren, auch wenn sie nicht der gängigen Erzählung entspricht. Aber wie finden wir unsere Stimme in einer Welt, die so viele andere Stimmen kennt? Vielleicht können wir damit beginnen, den Geschichten zuzuhören, die im Flüsterton erzählt werden. Die eigene Stimme zu erheben, muss nicht immer ein lauter Protest sein. Manchmal ist es ein stilles Einstehen für seine eigene Geschichte und manchmal ist es ein stummes Zeigen der Solidarität für diejenigen, deren Stimmen überhört werden. […]"
– Jonas Schüler und Klara Maringele