„Wir“ und „die Fremden“ – Lesen als Dialog
- Kunstsparte(n):
- Literatur
- Arbeitssprache(n):
- Deutsch, Englisch
- Themen:
- Sprachliche und kulturelle Vielfalt, Gendersensibilität, Dialog der Generationen
- Altersstufen:
- ab 14 Jahre
Beschreibung
Lesen ist immer ein Dialog zwischen AutorInnen & LeserInnen. Hauptzweck des Workshops ist es, Freude an der Literatur zu vermitteln und einen Austausch zwischen Schreibenden & Lesenden zu ermöglichen.
Ausgangspunkt bildet der Roman "Mohr im Hemd oder Wie ich auszog, die Welt zu retten", der den Alltag von jungen Flüchtlingen in einem Wiener Asylwerberheim beschreibt. Erzählt werden deren Geschichten von Ali, einem aufgeweckten und nicht immer politisch-korrekten Jugendlichen aus Afrika, der sich nicht in die den Flüchtlingen üblicherweise zugewiesene Opferrolle drängen lässt.
Pressestimmen: „Ein wahrer Glücksfall für die österreichische Literatur“ (Ö 1), „beeindruckend“ (FAZ), „ein leichtfüßig-irrwitzig fabulierender Schelmenroman“ (TAZ).
Der Workshop ist sowohl mit als auch ohne vorausgehende Lektüre des Romans möglich. Die SchülerInnen können sich schriftlich oder mündlich mit dem Themenkomplex „Wir und die Fremden“ (Bspe. s. unten) auseinandersetzen; ebenso geht es um Fragen der Erzählperspektive, um den Schreibprozess, um die Frage, was Kunst kann und darf.
Wer sind „wir“, wer sind „die Fremden“?
Bin ich anders als die anderen? Und ist das gut oder schlecht?
Warum flüchten Menschen? Und warum kommen sie nach Österreich?
Was bedeutet mir Heimat? Wodurch definiert sich meine Identität?
Was bedeutet „sich integrieren“?
Muss man immer politisch korrekt sein? Und wer bestimmt, was man sagen darf?
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Wien
zuletzt aktualisiert am 28.01.2026 17:29:37