Vertreibung & Exil – Lesen als Dialog
- Kunstsparte(n):
- Literatur
- Arbeitssprache(n):
- Deutsch, Englisch
- Themen:
- Dialog der Generationen, Sprachliche und kulturelle Vielfalt
- Altersstufen:
- ab 14 Jahre
Beschreibung
Der Roman „Mein Name ist Judith“ handelt einerseits von der Vertreibung & Ermordung einer jüdischer Familie aus Wien zur Zeit des Nationalsozialismus, andererseits von den bis heute spürbaren Auswirkungen dieser Epoche. Die Handlung spielt größtenteils in einem Mietshaus in der Wiener Leopoldstadt. Die Geschichten der früheren Bewohner werden mit denen der heutigen verwoben, als lebten sie quer über die Epochen hinweg Tür an Tür.
Pressestimmen: „Ein eindringlicher Appell, sich mit der Geschichte zu beschäftigen, bevor sie sich wiederholt“ (Ö 1). „Eine eindrucksvolle Reise durch Raum und Zeit“ (Kulturbowle). „Von großer Suggestivkraft und erschütternder Intensität“ (Die Presse).
Der Workshop ist sowohl mit als auch ohne vorausgehende Lektüre des Romans möglich. Das wichtigste Ziel: einen lebendigen Austausch zwischen Schreibenden & Lesenden zu ermöglichen und dabei Freude an der Literatur zu vermitteln.
Die SchülerInnen sollen sich schriftlich und mündlich mit dem Thema Nationalsozialismus auseinandersetzen; ebenso geht es um Fragen der Erzählperspektive, um den Schreibprozess, um die Frage, was Kunst kann und darf.
Wie ist das, wenn du oder deine Freunde/Nachbarn/Schulkollegen plötzlich entwürdigt, entrechtet und vertrieben werden?
Wie konnte es damals so weit kommen? Kann es heute wieder passieren? Wenn ja, in welcher Form?
Was hat uns die Geschichte heute noch zu sagen, was können wir daraus lernen?
Kontakt
1050 Wien
Wien
zuletzt aktualisiert am 23.03.2026 12:26:09